KULUNDA ist ein internationales Forschungsprojekt für innovativen Ackerbau in den Trockenfeldbauregionen Sibiriens und Nordkasachstans. Die Amazonen-Werke fördern das Projekt mit über 500.000 Euro.
Der Standort Leipzig in Sachsen ist repräsentativ für den Ackerbau auf großen Flächenstrukturen. Das Klima ist kontinental geprägt – durch geringere Niederschläge und Frühsommer-Trockenheit. Wasser und Klima sind hier die ertragsbegrenzenden Faktoren.
Die Versuchsfläche in Tickhill (South Yorkshire) ist auf einem Kalksteingrat gelegen. Die Fruchtfolge mit Wintergetreide und Winterraps ist typisch für die Region. Hohe Erträge sind üblich und basieren auf einem jährlichen Niederschlag von 750 mm.
Der Standort Westerkappeln bei Osnabrück ist repräsentativ für den Ackerbau in Veredelungsregionen auf leichteren Böden mit kleineren Flächenstrukturen.
Der Versuchsstandort liegt ca. 250 km östlich von Moskau. Der Standort zählt zu den Nicht-Schwarzerde-Standorten, in der Tierproduktion betrieben wird. Die Böden sind tendenziell schwerer. Die Niederschlagsmenge liegt bei ca. 650 mm/Jahr.